Unsere Bücher
Freiheit „Das Evangelium der Stunde“
von Paul Berthelot
Umschlaggestaltung Friedhelm Rettig, Lunisolar
Eine neue Zeit bricht an, oder nein, wir sind bereits mittendrin! Was heute gilt, wird schon morgen umgestoßen! In jeder Generation treten Propheten auf, die Umwälzungen und neue Welten ankündigen.
Nur sind diese Veränderungen heute radikaler als je zuvor. Bisher versank die Neue Welt, die eigentlich wahlweise ein Neues Jerusalem, ein Neues England, den Messias oder den Mahdi bringen sollte, stets in imperialen Kriegen, Hunger und Ausbeutung.
Diejenigen, die Wahrheiten aussprechen, wurden bisher meist missachtet, verfolgt, gekreuzigt, geköpft, verbrannt. Aber muss alles nur immer noch schrecklicher werden?
Eines erstaunt: Die Stimmen der Mahner und Prophetinnen, Frauen wie Männer, sind nicht zu ersticken.
Einer dieser „Künder“ spricht durch den Esperanto Pionier Paul Berthelot.
Sein Reich ist von dieser Welt! Ein Manifest des Umbruchs und der Veränderung!
ISBN 978-3-943078-01-5/44 Seiten, geheftet/ 3,50 Euro

Kaperfahrt nach Palmares
oder die wahre Geschichte des irischen Piraten Hugh O Driscoll
von Oliver Steinke
Umschlaggestaltung Friedhelm Rettig, Lunisolar
Ein "ungemein spannender Roman", "sachkundig, ohne zu langweilen, farbig, sprachlich ausgereift"
"Verglichen mit den vielen faden Conveniance - Produkten, die den Markt der historischen Romane in Deutschland bestimmen, ist "Kaperfahrt nach Palmares" eine erfrischende Überraschung"
Rheinpfalz
"Ein wichtiges Buch" succulture
Herbst 1649, Südirland
Hugh O Driscoll wird noch in Sichtweite der elterlichen Burg von umherziehenden Söldnern gefangen genommen und auf ein Handelsschiff verschleppt. Ziel ist die Insel Barbados in der Karibik, wo die Engländer seit einigen Jahren Zuckerrohr anbauen.
Eine Revolte auf See bringt dem jungen Adligen selbst nicht die Freiheit und so teilt er das Schicksal tausender Iren und Afrikaner, die gnadenlos als Sklaven ausgebeutet werden. Doch es gibt auch eine andere Gesellschaft in der Karibik, raue Männer, die beschließen, nicht mehr nur verwilderte Ziegen und Schweine zu jagen. Sie richten ihre Gewehre auf diejenigen, die sie aus der Alten Welt in die Neue getrieben haben, aber selbst dort noch auf sie herabsehen:
Edelleute und Kapitäne, Plantagenbesitzer und Sklavenhändler.
So bekommen diese Herren unerwartet einen neuen, gefährlichen Feind, die Bruderschaft der Küste, Bukaniere, die als erste die schwarze Fahne der Freiheit hissen.
ISBN 978-3-943078-00-8/ 196 Seiten/ 11,95 Euro
Lesungen Oliver Steinke liest in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Gerne vermitteln wir Ihr Interesse!
Rezensionen
im Kulturmagazin succulture
und von Valentin Tschepego erschienen auf dem Blog des Instituts für Syndikalismusforschung:
"Oliver Steinke trat bereits in der Vergangenheit mit guten historischen Romanen in Erscheinung. Immer bildeten dabei soziale Kämpfe und das Streben nach Freiheit den Hintergrund.
Auch in seinem neuen Roman führt uns der Autor in eine abenteuerliche Zeit – aus dem irischen Unabhängigkeitskrieg geht es direkt in die Piratenwelt der Karibik.
Im 17. Jahrhundert wird der junge irische Adlige Hugh O’Driscoll von englischen Söldnern Cromwells verschleppt. In einer langen Odyssee gelangt er auf einem Sklavenschiff nach Barbados, wo es ihm und seinen Gefährten mit Hilfe eines lettischen Seilbinders gelingt zu fliehen. Die verwegene Flucht führt sie letztendlich zu den karibischen Bukanieren – den „Fleischräucherern“. In diesem rauhen Milieu leben die entflohenen Sklaven von Kaperfahrten und Alkohol.
Als Hugh erfährt, dass es seine irische Jugendliebe Kyra mit einem Sklavenschiff ebenfalls in die Karibik verschlagen hat, begibt er sich mit seinen Gefährten auf ihre Suche. In der durchweg spannend gehaltenen Handlung des Romans, erfahren wir viel über die seltsame Zeit, in der sich auf diesem exotischen Raum fremde Welten begegneten. Die Geschichte findet einen unerwarteten Ausgang, als die Piraten in Palmares – dem Paradies der Freiheit – ankommen."
Kaperfahrt nach Palmares im Vergleich mit den Hollywood Blockbustern „Fluch der Karibik“
Wo viel Rauch, da ist auch Feuer. So sollte man zumindest meinen. Allerdings haben Strandräuber immer wieder nur gezündelt, um Schiffe an die Küste zu locken. Und zwar am besten dort, wo die Felsen kurz unter den nachtschwarzen Wellen lagen, verborgene Klippen, an denen die Seefahrer ihren Tod finden sollten. Das Strandgut den Findern! Und überlebte doch ein Schiffbrüchiger, dann wurde solange auf ihn eingeschlagen, bis er ebenso leblos wie seine Gefährten am Ufer liegen blieb. Ironie der Geschichte: In den letzten Jahren zerschellte die Wirklichkeit, wenn nicht unbedingt der Strandräuber, dann doch die ihrer Vettern der Seeräuber, in den Leuchtfeuern Hollywoods, die Irrfeuer sind. Feuer, die sich lohnen: Die ersten drei Filme der "Pirates of the Caribbean", deutsche "Titel Fluch der Karibik" brachten den Machern weltweit über 2,2 Milliarden Dollar ein. Fette Beute, – ein Grund ist sicherlich der wie eigentlich immer genial spielende Jonny Depp. Der Film ist mit seinen Tricks kurzweilig und einiges ist gelungen - so oft die Atmosphäre und die Kleidung (fürs 18. Jahrhundert). Und doch ist der Film eher ein (manchmal faszinierender) Mythen Cocktail und ein Schauermärchen mit verwirrender Handlung, als ein Film über echte Piraten, was aber auch gar nicht der Anspruch zu sein scheint. Nur - und darum geht es hier - dieses Spektakel macht die Wirklichkeit der Bukaniere eher unkenntlich. Der Roman Kaperfahrt nach Palmares hingegen gibt eine gute Antwort darauf, wer die Piraten der Karibik waren, die Bukaniere, die Fleischräucherer und wie sie sich von den teilweise grotesken „untoten“ Piraten des Films mit ihrem sympathischen Kapitän Jack Sparrow unterschieden. Zunächst, wenig überraschend: Die Brüder der Küste waren sterblich. Unsterblich ist nur, was einige dieser Männer beseelte. Die Freiheit! In der Regel rettete sie niemand vor dem Galgen und wie alle anderen Menschen hatten sie Zweifel, Ängste und einige sogar Skrupel. - Ja, wie im Film gab es Kaperfahrten und großen Mut im Kampf um Beute, dazu maßlose Brutalität und menschliche Abgründe. Und doch war alles anders. Der Roman erzählt die wahre Geschichte eines irischen Adligen, im Jahre 1699 von einem Mann aufgezeichnet, der sich als eben jener Hugh O Driscoll ausgab. Und durch diesen Bericht erfahren wir Merkwürdiges:
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Von zehntausenden in die Karibik verschleppten weißen Sklaven,
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vom Glauben vieler Piraten,
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von einem Wirklichkeit gewordenen afrikanischen Utopia im Urwald von Brasilien.
Die Bukaniere mussten und wollten meist auch ihr altes Leben hinter sich lassen - mit Haut und Haaren und nichts anderem bewaffnet als mit dem Mut der Verzweiflung. Durch ihre verwegenen Überfälle wurden sie zum Schrecken der Meere, bewaffnet mit Messern, schlechtem Pulver und vorsintflutlichen Musketen. Fazit: Die Wirklichkeit ist oft faszinierender und größer als alle Phantasie.
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