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Am Anfang war es nur eine Idee. Aber eine Idee, die uns begeistert. Unser Ziel ist ein Verlag, der vielfältige Interessen vereinigt, nach und nach Bücher und Schriften veröffentlicht, die wir für interessant, wertvoll und überzeugend halten. Um was geht es uns genau?

Um fünf Bereiche. 

Wobei jeder Punkt in allen anderen enthalten ist

 

Bewusstsein

Philosophie, die Liebe zum Wissen

Kunst

Glauben und Toleranz

Freiheit 

 

Bewusstsein

Wir interessieren uns für ungewöhnliche, anspruchsvolle Literatur, die dabei für alle lesbar und verständlich bleibt. Wenn der Leser, die Leserin sich innerlich bereichert fühlt, neue Gedanken vermittelt werden, ist unser Ziel erreicht.

Unser Interesse gilt auch Fachbüchern, die sich für eine selbstbestimmte, sozialere Gesellschaft engagieren. Denn wir denken: "Nicht die Dinge, sondern die Menschen sollten im Mittelpunkt stehen."

Doch der Mensch ist nicht alleine auf dieser Erde. Wir sind Teil der Natur und überall zeigt sich die Zerstörung, die durch unsere selbstgewählte falsche Abtrennung von ihr und durch unsere Anmaßung entsteht.

Wir sollten Tiere, Pflanzen und der ganzen Natur mit Respekt begegnen. Dies schließt jede Form von Massentierhaltung und Tierversuchen aus. Veganismus halten wir für eine erstrebenswerte Ernährungs- und Lebensform, denn hier haben wir die Möglichkeit, gleichermaßen gesund und verantwortlich zu leben.

Macht von Menschen über Menschen und über Natur kann durch ein gemeinsames Miteinander aufgelöst und abgelöst werden.

 

Philosophie

Damit sehen wir uns in der Tradition von Psychoanalytikern wie Erich Fromm und Wilhelm Reich, von Philosophen wie Henry David Thoreau, Rudolf Rocker und Bertrand Russell, Pazifisten wie Mahatma Gandhi, Leo Tolstoi und Eugen Drewermann, aber natürlich auch von politischen Aktivisten wie Rudi Dutschke.

 

Kunst ermöglicht es, weitere Dimensionen zu erfassen, die Welt aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Kunst hat vielfältige Gesichter, Formen aus Farben und Papier, Textilien, Steinen, Metall und Ton. Kunst und "künstlich" sind für uns Gegensätze, denn Kunst wie wir sie verstehen vermittelt eine tiefere Wirklichkeit. Fotografien können Einzigartiges zeigen und wortlos Vieles sagen, flüchtige und unterschwellige Stimmungen einfangen, die besonderen Momente vermitteln.

 

Glauben und Toleranz

Rudi Dutschke war gleichermaßen Marxist und Christ. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt.

Wir denken, dass in vielen Religionen, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen ein humanistischer Kern enthalten ist, den es zu stärken gilt.

Gibt es etwas, was hier unbedingt noch gesagt werden sollte? Ist Glaube, sind Religionen nun wertvolle Orientierungen in einer Gesellschaft oder Opium fürs Volk?

Sehen wir einmal von Schamanismus ab, der vielleicht ähnlich wie Yoga, Meditation, Gebet mehr die Methode eines spirituellen Weges darstellt, als eine Glaubensrichtung. Betrachten wir dafür das griechische Olymp, die vielgestaltigen Götter Ägyptens oder Indiens, das Nirwana Buddhas oder den einen Gott Israels, Jesus und Mohammeds:

Eines fällt auf: Seit ihren jeweiligen Anfängen wurden die Ideen der Religionsstifter fast unmittelbar von einem Teil ihrer Anhänger verändert, oft gar in ihr Gegenteil verkehrt und werden dies noch immer. Oder anderes ausgedrückt: Anstelle eines Erlebens der Vereinigung mit „Gott“ oder der „Kraft des Lebens“ treten Theologie und Dogmatik. Es entstand eine Kaste von Religionsverkäufern, die ihr Einkommen und ihr gesellschaftliches Ansehen mit ihrer Stellung in der Glaubensgemeinschaft begründeten. Diese „Spezialisten“ des Glaubens (eigentlich eher Spezialisten ihrer eigenen Dogmen) stellten sich über die „Laien“. Überall, wo sich Glaube und Herrschaft verbanden, war der Weg zu Dogmen, Intoleranz und die Verfolgung abweichender Haltungen nicht weit. Schriften wurden verfälscht, vernichtet, neu erfunden und zusammengestellt,  Wahrheiten unterdrückt, bis die so genannten Ketzer brannten und die Erde zur Scheibe wurde.

Toleranz sollte also dem persönlichen Glauben der Einzelnen entgegen gebracht werden, der Intoleranz derartiger Religionsverkäufer und ihrer Kumpanei mit den Mächtigen kann sie nicht gelten.

 

Freiheit

Im Sinne von Erich Fromm wollen wir durch diesen Verlag nicht nur die Freiheit von etwas fördern, Befreiung von Ausbeutung, Unterdrückung, Gier, Unwissenheit -  und nicht zuletzt von Angst.

Es geht auch um die Freiheit zu etwas.

Vor allem um die Freiheit und die Fähigkeit miteinander in einer anderen, liebevolleren Gesellschaft leben zu können.

 

 

Für das Kollektiv des Verlages,

 Sandra Dutschke

 

Ein Interview über uns auf der Kunst und Kulturdomain Succulture

 

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Fotos: S.Dutschke  Impressum